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Welche Grundsätze gelten für die Berechnung der Miete für Einfamilienhäuser?

Der Mietspiegel gibt sowohl für Vermieter als auch für Mieter die Möglichkeit, die Miethöhe zu überprüfen oder nach allgemeingültigen Grundsätzen zu gestalten. Möchte der Vermieter für sein Wohnobjekt eine höhere Miete, muss er dem Mieter ein Mieterhöhungsverlangen stellen. Ohne klare Vorgaben darf er die Miete jedoch nicht ohne Weiteres erhöhen.

Grundsätzlich steht es dem Vermieter frei zu entscheiden, welches Begründungsmittel er hinsichtlich der geforderten Mieterhöhung anwendet (Mietspiegel, Vergleichswohnungen, Sachverständigengutachten) Viele Mietspiegel weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass die ortsübliche Vergleichsmiete nicht für Ein- und Zweifamilienhäuser gelten. Der Bundesgerichtshof hat dazu mit Beschluss vom 26.04.2016 eine Entscheidung gefällt, dass wenn dem Mieter bei einer Mieterhöhung die Möglichkeit gegeben wird, dass Erhöhungsverlangen sachlich zu überprüfen, dass auch ein Mietspiegel eine Mieterhöhung rechtfertigen kann.